väter::aktiv Evangelisches VäterForum
Evangelisches Zentrum Frauen und Männer gGmbH Fachbereich Ev. Männer Berliner Allee 9-11 0511.89768.200 info@evangelisches-zentrum.de maennerarbeit-ekd.de
Papa
weißt du noch?
Bildpaare finden Der Klassiker der Gedächtnisspiele ist jenes Spiel mit paarweise identischen Karten, dessen Name „Mem …“ sich die Spielefirma gesetzlich hat schützen lassen. Nennen wir es also „Bildpaare finden“. Eine gerade Anzahl von Karten mit je zwei identischen Bildmotiven wird auf einem Tisch ausgebreitet, wobei die Rückseite nach oben zeigt. Wer von den Mitspielenden dran ist, dreht eine Karte um und hat die Chance, die zweite mit dem passenden Motiv zu finden und aufzudecken. Gelingt dies, wandert das Kartenpaar zu diesem Spieler, dieser Spielerin und er/sie darf einen weiteren Versuch starten, bis zwei verschiedene Motive aufgedeckt worden sind. Dann sind andere dran. Kinder entwickeln hier erstaunliche Fähigkeiten. Der Charme des Spiels liegt auch darin, dass man selber Varianten basteln kann, z. B. mit eigenen Fotos usw. Wichtig ist nur, dass die Rückseiten alle gleich aussehen. Es ist auch möglich, Motive zuzuordnen, die nicht identisch sind, sondern logisch zueinander passen, z. B. „Fahrrad“ und „Helm“. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
Ich weiß noch was, was du nicht weißt. Eine Abwandlung des beliebten Spiels „Ich seh etwas, das du nicht siehst“ könnte so gestaltet werden: Vater und Kind denken an ein bestimmtes, nicht allzu lang zurückliegendes Ereignis und lassen gegenseitig raten, indem sie mit einem Tipp beginnen: „Ich weiß noch was, was du nicht weißt, und das ist … kalt.“ Vater oder Kind beginnen zu raten und fragen nach weiteren Hinweisen, z. B. „war es im Winter?“ – „Nein.“ „Ist es süß?“ – „Ja.“ Auflösung in diesem Falle: „Wir haben vorgestern Eis gegessen.“
Ich packe meinen Rucksack Das Spiel ist auch unter dem Namen „Ich packe meinen Koffer bekannt“. Kita-Kinder haben aber ja eher einen Rucksack dabei. Natürlich kann man auch über den Urlaub nachdenken – was ich alles ins Auto mitnehme oder im Zug. Kind oder Vater beginnen mit einer Sache, die sie mitnehmen wollen, z. B. sagt das Kind: „Ich packe meinen Rucksack mit meiner Puppe“. Als nächstes kommt der Vater dran. Dabei muss alles noch einmal genannt werden, was schon in den Rucksack hineingetan worden ist. Ich packe meinen Rucksack mit meiner Puppe und meinem T-Shirt …“ So wird die Reihe immer länger. Natürlich müssen die Mitspielenden auch darauf aufpassen, dass immer alles in der richtigen Reihenfolge gesagt wird.
Weggezaubert Hier geht es darum, sich Gegenstände einzuprägen, die auf dem Tisch oder auf dem Boden o. ä. liegen. Vater und Kind kommen wechselseitig dran. Ablauf: Der Vater schaut sich Gegenstände an, die das Kind ausgebreitet hat. Dann muss er das Zimmer verlassen. Das Kind nimmt einen Gegenstand weg. Die Dinge können dabei auch neu angeordnet werden. Dann wird der Vater wieder reingerufen. Er muss nun schauen, welchen der Gegenständeschaut das Kind „weggezaubert“ hat. Die Anzahl der Dinge, die anfangs hingelegt werden, sollte sich am Alter und den Fähigkeiten des Kindes orientieren – und umgekehrt des Vaters, wenn er an der Reihe ist.
„Weißt du noch, was du heute gemacht hast?“ Das ist eigentlich kein Spiel im engeren Sinne. Hier geht es nicht um gemeinsame Erlebnisse. Die Gemeinsamkeit entsteht diesmal dadurch, dass sich Vater und Kind(er) etwas vom eigenen Tag erzählen – aber das in einer spielerischen Form: „Kannst du dich gut erinnern?“ Vater und Kind „fragen sich also aus“. Dabei ist es gerade für die Antworten der Kinder wichtig, möglichst konkrete Fragen zu stellen. „Was war heute im Kindergarten eine der schönsten Sachen, die du gemacht hast? Klettern? Wo bist du den geklettert? Wie hoch? Welche Farbe haben eigentlich die Seile von dem Klettergerüst? Wer war denn noch dabei? Was kannst du denn von da oben sehen?“ Oder: „Als ihr verstecken gespielt habt, wo hast du dich denn versteckt? Bist du gefunden worden? Wer hat dich gefunden? Wie hat sie/er das denn gemacht, dich zu finden?“ Für den Vater selbst ist es auch interessant, sich darin zu üben, etwas genau und detailreich zu beschreiben und zu erzählen. So entsteht in der Vorstellung der Kinder ein buntes Bild über das, was ihr Vater am Tag so tut.